Tabu oder Segen ... profilingvalues

Profilingvalues - ein psychometrisches Verfahren zur Objektivierung der Personalauswahl und der Personalentwicklung – eben auch für die Sozialwirtschaft

Werten Bedeutung zu geben ist ein vielbeachteter Anspruch von Unternehmen in der Sozialwirtschaft. Neben den vorhandenen wirtschaftlichen Erfordernissen beachten Führungskräfte in Sozialunternehmen, dass die zu Betreuenden im Mittelpunkt des Handelns der Mitarbeitenden stehen. Werte und Haltungen wie Toleranz, Empathie, Authentizität und Wertschätzung sollen die Interaktion mit dem »Kunden« lenken und leiten. Dabei nutzt die Sozialwirtschaft schon heute vielfältige Instrumente, um diese Prozesse in Gang zu halten und zu fördern. Dazu zählen beispielsweise Mitarbeitergespräche, Fortbildungen oder Workshops, die sich mit dem diakonischen oder karitativen Profil auseinandersetzen und die die Werteorientierung ihrer Mitarbeitenden schärfen sollen.

Doch stellen wir uns einmal die Frage »Wo fängt der Prozess der Wertebildung bei den Mitarbeitenden denn an?« Ausgehend von einer genetischen Disposition etwas zu werten ist die Entwicklung des persönlichen Wertesystems ein Prozess im Lebensverlauf. Hat sich das eigene Wertesystem entwickelt, gilt es als eine der konstantesten Handlungsausrichtungen. Es gibt geradezu im Sinne von »Leitplanken « das eigene Handeln vor.

Vor diesem Hintergrund erscheint es gerade zu zwingend, das Wertesystem der Mitarbeitenden genauer in den Blick zu nehmen und dies möglichst vor dem Einstieg. > Fortsetzung im Artikel

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