Wenn profilingvalues-Partner aus dem Nähkästchen plaudern (6)

Wie schön, wenn es gelingt, einen skeptischen Naturwissenschaftler von der 'wasserdichtigen' Grundlage von profilingvalues zu überzeugen. Wie sich daraus eine ganz besondere Romanze entwickelte, erzählt unser Partner Elmar Türk.

Mag. Elmar Türk
profilingvalues Österreich


Wer beruflich mit psychometrischen Werkzeugen zu tun hat, der bekommt ständig Angebote. Ständig wird man auf neue Entwicklungen aufmerksam gemacht. Meist unterscheiden sich die Produkte vor allem im Marketingkonzept.

Da fiel es mir schon auf: Ein Profil, das ich überhaupt nicht verstand – weder vom Messprinzip noch sonst.

Also gleich ausprobiert und auf den Kontakt mit dem zuständigen Berater gewartet. Der kam telefonisch. Und als gelernten Naturwissenschaftler hat mich natürlich gleich und vor allem die Mathematik interessiert. Da war eine Formel angegeben, die gehört verstanden und hinterfragt, ab in die Tiefe!

Da war der arme Berater – sorry, Reinhard – schnell an seiner Grenze. Und ich in meiner Arroganz bestätigt, mein Urteil war fertig. So ein Quatsch, die spannenden Informationen über mich sicher Glückstreffer.

Eine letzte Botschaft konnte ich noch hören: „Herr Doktor Vogel wird sie kontaktieren.“ Na gut, soll er ruhig, der kann sich etwas anhören …

Und er hat auch angerufen, der Herr Doktor. Alles konnte er beantworten, jede meiner Fragen konnte er verstehen … nach 10 Minuten konnte ich ihn schätzen, nach einer halben Stunde mögen, der Rest ist eine berufliche Liebesgeschichte.

Die Zertifizierung in Wien war noch im ganz kleinen Kreis, die weiteren Schritte in München schon richtig professionell gerahmt. Ich erinnere die lustvolle Verwirrung in diversen Gruppen, wenn Uli in die Tiefen der Semantik der Rangreihen tauchte …

… oder wenn er im Drei-Sekunden-Blick mehr Infos aus einem Profil zog, als der Durchschnittsberater aus einer umfassenden Analyse.

Ich erinnere meine Hochachtung, wenn die neuen Best-Practice-Übungen herausgekommen sind, über die ich mich gleich d´rüber gestürzt habe – und dann meine Ergebnisse mit den Formulierungen des Meisters verglichen habe. Na, ja, hilft wenigstens bei der Entwicklung von Demut …

Und die Jahreskonferenzen, von Anfang an im Selbstbewusstsein der Bedeutung, die diesem Instrument in der Landschaft der Psychometrie gebührt. Nur, dass ich die allererste versäumt habe, wurmt noch etwas.

Aus heutiger Sicht hast du Uli mir viel geschenkt.

Den Philosophen Robert S. Hartman.

Die Augen so manches Coachees, wenn sie mit der psychometrischen Sehkrücke plötzlich etwas Wesentliches über sich erkennen.

Dein Vertrauen, dein „Baby“ weiterzugeben, und dabei nicht nur anzuwenden, sondern auch zu lehren.

Die wunderbaren Begleitungen „meiner“ AnfängerInnen, darunter die seltsamsten Kontexte für Telefon-Supervisionen: ich sehe mich am WC einer Pizzeria – das war der ruhigste verfügbare Ort und draußen hat es geregnet – und das Auswertungsgespräch stand unmittelbar bevor.

Deine offene und direkte Art, dein Selbstverständnis, die Wertedimensionen in der passenden „Ordnung“ zu leben – einfach menschlich, menschlich einfach. Da wird es spürbar und glaubhaft, wenn du Sätze sagst wie: „Ein Tag mit einem Auswertungsgespräch ist ein sinnvoller Tag in meinem Leben.

Ich freue mich auf die nächsten Jahre mit dir und euch allen!

Auf die weiteren Möglichkeiten von profilingvalues, die zumindest ich heute noch gar nicht erkennen kann.

Auf die Tiefe des Verstehens, das sich langsam aus der Praxis bildet, Jahr um Jahr. Und auch auf die Verbindung mit meinen anderen „Herzens“-Themen, wie der Entwicklungspsychologie des erwachsenen Menschen.

Auf eine Zusammenarbeit, die eine Freundschaft wichtiger nimmt als ein Geschäftsergebnis. Die Zukunft ist offen und aufregend.

Zurück