Wenn profilingvalues-Partner aus dem Nähkästchen plaudern (Letzte Folge)

Diese Momente kennt bestimmt jeder: Man fühlt sich innerllich wohl, ist beschwingt, hat gar etwas Schönes vor. Ach, nochmal einen kurzen Blick auf das Spiegelbild geworfen, die Klamotte geradegezupft und ab geht's fröhlich ins Getümmel!

Zu anderen Zeiten ist es dann wieder ganz anders. Man blickt am Morgen nach langer arbeits- oder vergnügungsreicher Nacht in den Spiegel und denkt sich: "Bin das wirklich ICH, die/der mir da so müde und geschafft entgegenblickt?" Manchmal befremdet es, sich so zu betrachten, man kann so gar nichts mit sich anfangen. Am liebsten schnell wegschauen oder besser noch, die Haut wechseln.

Ganz ähnlich könnte es sein, wenn man mit profilingvalues einen Blick auf sich selbst wirft. Es kann Stärken zeigen, die man immer klein geredet, oder Dinge offenbaren, die man jahrelang verdrängt hat. Und weil das Profiling so tief geht, ist das Auswertungsgespräch ein sensibler Part.

Was in so manch' prekärer Situation daraus entstanden ist, erzählen unsere Partner in unserer letzten Episode anlässlich unseres 10-jährigen Jubiläums.

 

Bernd Thiedmann, Mensch und Veränderung


Es war Januar 2010. Eine Frau aus einem Handelsunternehmen wollte das Profiling machen, um zu erkennen, ob ihr Job für sie noch der richtige ist. Es deutete nichts auf etwas Ungewöhnliches hin. Doch dann sahen wir etwas bisher nie Dagewesenes. Die Rauten (Das Wollen) waren überall auf 0 bis max. 25 Prozent und sogar einmal war gar kein Balken, also Können, zusehen.

Zuerst überprüften wir, ob beim „Ausfüllen“ ein Fehler entstanden ist. Nichts dergleichen.

Die Ergebnisse des Reports sprach ich ganz behutsam im Coaching an. Es stellte sich heraus, dass die Frau ein viel größeres Problem hatte. Das konnte ich schon vorher aus den kleinen Werten im Report sehen. (Für die Kenner unter den Lesern: AI, VQ, SQ, BQa, DI beide 6, DIF 1 eine 4 und DIF 2 eine 6.) Der Ausdruck des Reports führte mitunter dazu, dass sie es annehmen konnte, eine Therapie zu machen. Ich hatte noch Jahre danach Kontakt zu ihr und konnte mit Freude feststellen, dass es ihr nach und nach immer besser ging.

Annette Moosmüller, businessforce Unternehmensführung AG

Ich freue mich sehr darüber, dass ich Sparringspartnerin der „ersten Stunde“ sein durfte – noch vor der ersten Website, den Zertifizierungskursen und lange vor dem ersten Kongress. Lieber Uli, vielen herzlichen Dank für dein Vertrauen!

Ganz besonders erinnere ich mich an die Entstehung des Handbuches für zertifizierte Anwender. Kapitel für Kapitel sind wir am Telefon durchgegangen, um dem Anspruch eines umfassenden und gleichzeitig praktischen Handbuches gerecht zu werden. In diesen langen Stunden – es waren viele – habe ich das profilingvalues-Verfahren und Hartmans Ansatz erst in der Tiefe verstanden. Daraus ist etwas Wunderbares entstanden – ein Wissen um Zusammenhänge und Ordnungsprinzipien, das mich in meiner Arbeit als Beraterin und Coach täglich begleitet.

Enrico Geigle, Grapevine Marketing

Von Beginn an ist profilingvalues fester Bestandteil unseres Bewerbungsprozesses und wir entscheiden uns nur für einen Kandidaten, wenn das Profiling paßt. Selbst wenn alle anderen Kriterien stimmen, ohne passendes Profiling wird niemand eingestellt.

Vor einigen Jahren sprach mich einmal ein befreundeter Coach an und sagte: „Enrico, wenn ich bei euch durch die Agentur gehe, sind alle irgendwie wie du. Es ist so harmonisch. Du brauchst aber andere, konträre Persönlichkeiten, gerade im New Biz, für den internen Wettbewerb.“

Darauf sagte ich nur: „Das ist genau das, was wir nicht möchten. Menschen, die andere übertreffen wollen, anstatt sich selbst. Unsere Positionierung unseren Mitarbeitern gegenüber ist: Mit dir als Mensch, gemeinsam im Team, arbeiten wir Hand in Hand auf einer vertrauensvollen Basis.“

Das war mein „profilingvalues Moment“. :-)

Erich Glaeser, 3cs Unternehmensentwicklung

Meine drei eindrucksvollsten Kunden-Zitate aus einem knappen Jahrzehnt profilingvalues:

"Unglaublich Herr Glaeser! Ich kenne meine Führungskräfte nun seit über 20 Jahren und Sie bekommen in einer Stunde mit Ihrem Tool und Ihrer Vorgehensweise heraus, wofür ich selber viele Jahre benötigt habe. Darüber hinaus finden Sie so viele "versteckte" Talente. Gratuliere!"

"Irgendwie ist Ihre Methode, wie Sie Organisationen und Mitarbeiter analysieren und daraus für unser Unternehmen wertvolle Schlüsse ziehen, so etwas wie "magisch". Ich weiss nicht genau wie Sie das machen, aber jeder Ihrer vielen Einsätze bei uns war bisher ein Volltreffer."

"Sie haben unser Unternehmen von sich und Ihrer Vorgehensweise überzeugt und Sie haben gegen sicher starke Wettbewerber gewonnen. Der Grund dafür: Ihre Wettbewerber wollten uns nur ihre Standard-Dienstleistungen verkaufen. Sie aber haben uns mit dem vorausgehenden Profiling überzeugt und sich dadurch einen klaren Wettbewerbsvorteil erarbeitet."

Angela Sailer, white company

Ich erinnere mich besonders an zwei Situtaionen:

Ein Unternehmer wollte seine Mitarbeiter beschenken und bezahlte für jeden von ihnen ein profilingvalues basiertes Coaching. Die meisten Teammitglieder, das Team bestand aus 8 Mitarbeitern, zeigte sich dankbar und happy.

Sie nutzen die Zeit im Coaching, um private und berufliche Themen aufzugreifen und einer möglichen Lösung näher zu bringen. Einer von ihnen, stimmte dem Coaching zwar zu, verhielt sich aber anders.

Er antworte nur kurz und knapp auf Fragen, im besten Fall vage wie: „Das könnte sein… das wäre möglich… ist das nicht immer so?...“ Er war der perfekte Mr. Pokderface. Am Ende der Sitzung darauf angesprochen sagte er nur einen Satz: „Es ist unglaublich, es stimmt alles.“

 

Im Zuge einer Generationenübergabe (der Seniorchef übergab in einem 5-Jahres-Stufenplan an einen Mitarbeiter und an den Sohn) durfte ich drei Profilings durchführen. Die Übereinstimmung in den Empathie-Werten und deren Stabilität war beeindruckend. So konnten wir in den wiederkehrenden Workshops problemlos und sehr klar alle Themen ansprechen, was alle drei bereicherte. Verknüpft mit klassichen Coaching-Methoden sprachen die Männer die Themen sehr offen an und fanden gute Lösungen. Profilingvalues ermöglichte einen Tiefgang, der sonst so nicht von Anfang an möglich wäre.

Das macht dieses Produkt gleichermassen effizient wie sinnstiftend.

Bertram Kasper, St. Elisabeth-Verein

profilingvalues – von Beginn an war ich mit dabei und wohl einer der ersten Partner, die damals noch in Frankfurt a.M. ausgebildet wurden. Von Anfang an vom Ansatz des Profilings begeistert.

Für den Jubiläumsblog habe ich mich gefragt, welche Assoziationen werden durch diese 10-jährige Zusammenarbeit bei mir ausgelöst.

Werte lebend, authentisch, verbindlich, konsistent, entwickelnd, kreativ, herzlich, offen, seriös, wissenschaftlich, kundenorientiert, mutig, resonant, verbunden, immer ein offenes Ohr, Aha-Erlebnisse, innovativ, mit einem höheren Ziel, verantwortlich, gesellschaftlich wirkend

Besonders beeindruckt mich zu erleben, dass Ihr als profilingvalues-Team wirklich etwas verändern, dass Ihr die Welt ein Stückchen besser machen wollt. Bei aller Wertschöpfung geht es Euch und vor allem auch Dir, Uli, um die Menschen und um ein lebenswerteres Leben. Damit lebt Ihr für mich das, wofür die Wertewissenschaft von Hartman steht. Dies kann ich sowohl in der Weiterentwicklung Eurer Produkte erkennen, als auch in der Schwerpunktsetzung Eurer Themen. Und vor allem kann ich es im direkten Umgang, im Livekontakt spüren. Ob dies bei der Fortbildung, im persönlichen Gespräch oder im Umgang zwischen Euch auf dem letzten Kongress in München ist. Und Ihr unterstützt Eure zertifizierten profilingvalues Partner mit allem was möglich ist. Immer fand ich einen kompetenten Ansprechpartner und fundierte Hilfe oder kreative Anregungen.

Ich wünsche Euch für die nächsten 10 Jahre, dass Ihr Eure Werte leben könnt, gesund bleibt und weitere Innovationen entwickelt.

Wolfgang A. Arnold, AWACO

Da war in den Anfangsjahren ein Coachee, der mir von einem grossen Unternehmen überwiesen wurde mit der klaren Ansage "Wenn Sie’s nicht hinbekommen, dann werden wir ihm kündigen". Das ist ja leider noch keine Geschichte wert. Spannend war unser Start im ersten Gespräch, in dem wir das Profilingergebnis besprachen.

Beim Thema 'Eigene Bedürfnisse' habe ich ihm aufgezeigt, dass derzeit bei seiner Selbstwertschätzung und seinem Selbstbewusstsein Potenzial nach oben bestehe. Da hat er den Report zerknüllt und in eine Ecke geworfen mit der Bemerkung, so einen Quatsch bespreche er nicht mit mir! Ich fragte ihn, worüber er den gerne sprechen möchte und wir wechselten das Thema. Am Ende der Sitzung habe ich den zerknüllten Report aus der Ecke geholt, glattgestrichen und ihm mit den Worten übergeben: "Hier ihr Exemplar des Reports, es gehört ihnen." Er schaute mich recht überrascht an und verabschiedete sich.

In der übernächsten Sitzung nahm er den (zerknüllten) Report hervor und fragte: "Können wir heute allenfalls darüber sprechen?"

Es wurde ein sehr erfolgreiches Coaching und er erhielt eine neue Chance seines Arbeitgebers.

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