Zum wissenschaftlichen Hintergrund

Profilingvalues beruht auf den wissenschaftlichen Ansätzen von Professor Robert S. Hartman, einem deutschen Wissenschaftler, der 1933 vor den Nazis floh und über Frankreich, England, Schweden und Mexico schließlich in die USA immigrierte. Die Auswertung basiert auf dem Vorgang des Wertens - d.h. erhaltenen Informationen subjektive Bedeutung geben - und errechnet die Abweichung des Teilnehmers zu einer logisch-mathematischen Grundstellung.

Die Kompetenzskalen vom profilingvalues-Testverfahren sind wissenschaftlich vielfach validiert. Die Methode ist gegenüber anderen Testverfahren wie beispielsweise Cattell 16 PF gegengeprüft. Profilingvalues ist weltweit ein einzigartiges System. Damit kann ganz individuell auf die Bedürfnisse der Unternehmer, aber auch auf die Fähigkeiten der Bewerber eingegangen werden.

Robert S. Hartman

Robert S. Hartman

Geprägt von seinen Erlebnissen im 2. Weltkrieg beschäftigte er sich mit dem Gedanken, ob man Gutes ebenso effizient und effektiv organisieren könne wie das Böse. Er wollte nicht akzeptieren, dass sich in der Menschheitsgeschichte immer diejenigen durchsetzen sollten, die brutal und menschenverachtend vorgehen. Deshalb entwickelte er die Wertewissenschaft und stellte das Axiom auf: „Gut ist, was sein Konzept erfüllt.“ Damit war die Basis für die drei Wertedimensionen geschaffen: intrinsisch (menschlich), extrinsisch (gegenständlich), systemisch (prinzipiell).

Die praktisch-operative Anwendung dieser Forschung ist heute als Hartman Value Profile (HVP) bekannt. 1973 wurde er für den Friedensnobelpreis nominiert, verstarb aber kurz vorher.

Vier Jahre nach dem Tod des Wissenschaftlers wurde das Robert S. Hartman Institute (RSHI) gegründet, um die Arbeiten von Robert S. Hartman in die Welt zu tragen und in seinem Sinne zu nutzen.

Unsere Qualitätsstandards

Das wertemetrische Verfahren profilingvalues erfüllt alle Qualitätsanforderungen, die an ein wissenschaftliches psychologisches Testverfahren gestellt werden. Diese werden im Allgemeinen durch die Erfüllung der Gütekriterien ausgedrückt. Besonders wichtig sind dabei die Hauptgütekriterien Objektivität, Reliabilität und Validität.

  • Objektivität bedeutet, dass das Ergebnis eines psychologischen Tests nicht von der Testsituation, dem Testleiter, der Testauswertung oder der Interpretation der Ergebnisse selbst verfälscht oder beeinflusst wird. Als computergestütztes Verfahren mit einem sehr hohen Maß an Standardisierung ist profilingvalues sowohl in Durchführung als auch in der Auswertung als äußerst objektiv zu bewerten. Durch die umfassenden Schulungen zum Beispiel im Rahmen der Zertifizierung, durch die grafischen Darstellungen im Vergleich zur Gesamtpopulation sowie die genauen Beschreibungen im Handbuch ist die Interpretationsobjektivität von profilingvalues gegeben.
  • Reliabilität steht für Verlässlichkeit und Genauigkeit. Hohe Reliabilität umfasst die zeitliche Stabilität der Ergebnisse, konsistente Testitems hinsichtlich des zu erfassenden Merkmals und äquivalente, gleichwertige Messungen.Die Testhalbierungsreliabilität von profilingvalues beträgt .80 und ist damit als gut zu bewerten.
  • Die Validität bezieht sich auf die Gültigkeit der Messerhebung und der aus den Ergebnissen gewonnenen Aussagen. Valide Tests messen im Grunde genau das, was sie messen sollen. Eine Umfrage unter zertifizierten profilingvalues Anwendern mit 122 Teilnehmern ergab, dass sowohl in den Bereichen Personalentwicklung als auch in der Personalauswahl 96,5% beziehungsweise 85,7% der Befragten mit der Aussagekraft des profilingvalues Reports in den entsprechenden Einsatzbereichen zufrieden sind. Damit kann die Übereinstimmungsvalidität als gegeben erachtet werden. 100% der zertifizierten Anwender bestätigten sogar die hohe Treffsicherheit und Kundenzufriedenheit bei der Stellenbesetzung mit Hilfe des profilingvalues Reports, sodass auch die Vorhersagevalidität belegt werden konnte.